Leserfragen – Teil 1

9. Mai 2012

Hallo liebe Mau – Fans!

In der letzten Zeit hat der „Mitbewohner“ die ganzen netten Mails durchgelesen,
welche Ihr an die Mau geschickt habt, nun möchte er Eure Leserfragen gerne beantworten.

Aufgrund der Menge ist es auf jeden Fall klar, dass es zumindest mehrere Teile,
wenn nicht sogar regelmäßige „Leserfragen – Runden“ hier geben wird.

Ich werde hier keine Namen nennen, werde allerdings bei Bedarf das Maileingangsdatum zu den jeweiligen Fragen vermerken,
damit Ihr wisst das es Eure Frage in den Blog geschafft hat.

Im ersten Teil werden allerdings vorerst nur Fragen beantwortet,
die teilweise von sehr vielen Lesern gestellt wurden und daher auch für uns eine hohe Relevanz haben.

Da wir Mails in sehr vielen verschiedenen Sprachen erhalten haben,
werde ich versuchen, möglichst „Übersetzungsfreundlich“ zu antworten.

Wenn Ihr eine interessante Frage habt oder unbedingt etwas wissen wollt,
könnt Ihr uns natürlich weiterhin Mails an cleopatra@egyptianmaublog.at senden.
Ebenfalls erwähnen möchte ich auch hier mal‘ die Kommentarfunktion im Blog,
welche Ihr natürlich auch gerne nutzen könnt.

Allerdings möchte ich Euch ersuchen, mir keine „Erinnerungsmails“ zu senden, welche sich auf bereits gesendete Mails berufen.
Dies verlängert nur Eure Wartezeit, da ich mir natürlich auch diese Mails erstmal durchlesen muss …

Aber Ihr habt teilweise bereits lange genug gewartet, also los geht’s …

Die mit Abstand meistgestellte Frage in den aktuellen Mails war:
„Wie würdest du als Besitzer eine Egyptian Mau, abseits der allgemeinen – meist sehr trockenen Rassebeschreibung(en), beschreiben.“

Allerdings bin ich nur in einem Mail auf die perfekte Fragestellung diesbezüglich gestoßen …

„Wie würdest du den Charakter einer Mau
in nur einem Satz beschreiben?“

Als ich diese Frage gelesen habe, dachte ich als Erstes nur:
„Unmöglich, das geht gar nicht!“

Dennoch fand ich die Frage wahnsinnig interessant
und versuchte Möglichkeiten zu finden, diese genau darum zu beantworten.

Normalerweise bin ich eher dagegen, fremde Kommentare,
Aussagen oder Zitate hier im Blog weiterzugeben.
Allerdings fand ich einen Satz, der amerikanischen Mau-Züchterin
Melanie Morgan (Emaucats Cattery),
die das Wesen der Mau sehr treffend mit folgenden Worten beschreibt:

They are shoulder riders, refrigerator vultures and AM „kissers“.

Sie sind Schulterreiter, Kühlschrankgeier und „Morgenwecker“.

Die Aussage beschreibt das Wesen der ägyptischen Mau grundsätzlich ziemlich perfekt und warum zeig ich Euch hier ….

Cleo ist zwar nicht unbedingt eine Schulterreiterin,
warum auch, wenn man sich’s auf dem Schoß vom Mitbewohner
genauso gut bequem machen kann.

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Der Begriff „Kühlschrankgeier“ trifft offensichtlich dann schon eher auf
Mrs. Cleopatra zu.
Essen ist doch aber auch so toll und das am liebsten alles und immer!
Nicht einmal die Oliven auf der
Mitbewohner-Pizza sind vor Ihren Reißzähnen in Sicherheit …

Naja, und „Morgenwecker“ versteht sich ja von selbst.
Eigentlich ist Cleo ja eine ganz brave Mau und lässt Ihren Mitbewohner schon mal länger schlafen, aber speziell am Wochenende ist spätestens um 08:30 Uhr Schluss mit lustig.
Eine ordentliche Mau möchte ja schließlich auch ein ordentliches Frühstück haben …

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Vor der nächsten Frage möchte ich zuerst mal dem Verfasser sagen,
dass ich weder Koch noch Bäcker bin!
Ich fische höchstens mal‘ mehr oder weniger erfolgreich
in der Buchstabensuppe herum.

Daher hat mich die Frage selbst im ersten Moment auf etwas irritiert,
obwohl die Formulierung selbiger absolut genial war.
Da aber nun die Frage im selben oder ähnlichen Zusammenhang
sehr häufig gestellt wurde, werde ich sie heranziehen …

Der genaue Wortlaut war in etwa

„Wie würdest du den perfekten ‚Mau-Kuchen‘ backen?“

Nun, das tolle an so einem „Mau-Kuchen“ wäre wohl,
dass dieser immer gelingt …

Mal sollte wohl mal‘ den Backofen einschalten, oder?

Dann würde ich folgende Zutaten vorbereiten:

30% absolute Treue gegenüber dem zukünftigen Genießer
15% gute Möglichkeiten um mit dem Genießer zu reden
10% Möglichkeiten um schnell vor dem Genießer zu flüchten
10% Möglichkeiten um dem Genießer einzureden,
man selbst sei der beste und einzige Kuchen.
10% reine Intelligenz, um notfalls noch mehr Geschmack
rausholen zu können.
5% pure Frechheit
5% Gehör, um jeden Bissen mitzubekommen.
5% gute Mimik, um eventuell doch nicht sofort gegessen zu werden.
5% Neugier, um auch mal über den Tellerrand schauen zu können.
5% optische Mittel um möglichst lecker auszusehen.

Weiters sind eine gute Portion Spiel- und Jagdtrieb unverzichtbar,
damit der Kuchen so richtig aufgeht.

Zubereitung:

Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach …
Alle Zutaten zusammenmixen und möglichst in einer speziellen „Mau-Backform“
gleichmäßig verteilen.
Anschließend ins Backrohr schieben und abwarten.

Achtung(!)
Da 5% optische Mittel meist nur für die stachelbeergrüne Dekoration reichen,
ist ein gutes Timing bei der Backzeit sehr wichtig.

sehr kurze Backzeit:
Silberne Optik mit unregelmäßigen Punkten und eventuell sogar Streifen.

kurze Backzeit:
Silberne Optik mit schwarzen Punkten.

mittlere Backzeit:
Bronzefarbene Optik mit schwarzen Punkten.

lange Backzeit:
etwas schwarz-rauchige Optik mit schwarzen Punkten.

Serviervorschlag:

Der „Mau-Kuchen“ sollte unbedingt komplett
an eine nette Person weitergegeben werden,
welche den sehr speziellen Geschmack zu schätzen weiß.

Guten Appetit!

Als weitere sehr beliebte Frage, hat sich das Thema mit den typischen „Spots“
der Egyptian Mau’s herausgestellt.

Da wir weit über 30 Mails mit Fragen zu den Spots erhalten haben,
werde ich dieses Thema anhand von zwei Fragen beantworten.

Wieso sieht man diese Punkte (Spots) nicht auf jedem Foto von Cleopatra?

Nun die Antwort ist so einfach wie simpel …

Cleo ist teilweise einfach „zu schwarz“.
Wurde wohl irgendwann zu lange gebacken … :-)

Aber ob nun Ihre Spots gut zu sehen sind oder eben nicht,
ist auch sehr stark von der Tageszeit (Helligkeit im Raum) und vom Blickwinkel abhängig.

Würde man immer mit Blitz fotografieren, würde man die Spot immer sehen,
da allerdings dann Ihre hübsche Augenfarbe darunter leidet mach ich’s ganz einfach selten.
Außerdem hasst Sie es „geblitzt“ zu werden
und unnötig nerven werde ich Sie sicher nicht.

Verschwinden die „Spots“?

Nun, grundsätzlich natürlich nicht.

Diese sieht man angeblich sogar noch auf der Haut,
wenn die Mau rasiert ist (Tierarztbehandlung etc.).
Bestätigen kann ich das natürlich nicht und ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht.

Da das Unterfell allerdings eine weiß-silbrige Farbe hat, kann man die Spots sozusagen kurzfristig verschwinden lassen.

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Eine weitere sehr häufige Frage, welche man allerdings ohne es „live“ zu erleben, nur schwer bis gar nicht verständlich beantworten kann war:

„Wie anhänglich ist eine Mau ‚wirklich'“?

Nun , dies war für mich persönlich auch eine Frage,
die mich brennend interessiert hätte.
Nur leider ist es so, dass man das nicht zufriedenstellend beantworten kann.

Aber einen Versuch ist es trotzdem Wert!

Nachdem ich Cleo bekommen habe, war Sie sicher zwei, drei Tage überhaupt nicht begeistert von meinen Qualitäten als Masseur, Spielgefährte und eigentlich grundsätzlich als Mitbewohner.

Motto: Anfassen verboten, böser Zweibeiner!

Nur als Dosenöffner war ich offensichtlich gut genug.
Das änderte sich allerdings sehr schnell und irgendwann
hatte ich selbst schon das Gefühl, Sie hat eine Art „Band“ geknüpft.

Seitdem ist Sie mein größter Groupie!

Wenn Sie nicht gerade ohnehin auf mir liegt, hat Sie mich ständig im Visier.

Also wenn Ihr glaubt, Ihr könntet:

Ungestört bzw. unkommentiert telefonieren oder
eine Lade öffnen um irgendetwas rauszunehmen oder
nur kurz auf die Toilette (ohne Mau) oder
ins Bad / in die Dusche / in die Badewanne ohne das die Mau dabei ist …

Fehlanzeige!

Privatsphäre – gibt es nicht!

Absolut alles was „Ihr“ Mensch macht,
muss einfach interessant sein und sofort überprüft werden.

Selbst wenn man nicht zu Hause bzw. gerade in der Arbeit ist,
wartet Sie zur gewohnten Zeit schon direkt hinter der Türe
um Ihren Menschen sofort begrüßen oder/und auch mal‘ schimpfen zu können.

Zu Beginn war die Tatsache nun immer auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden,
irrsinnig anstrengend oder eher ungewohnt
– obwohl „verfolgt“ aufgrund Ihrer Schnelligkeit auch schon relativ ist –
aber jetzt ist es schon ungewöhnlich wenn Sie mal nicht in der Nähe ist …

Also an alle, die vielleicht gerade deswegen noch überlegen
oder vielleicht sogar noch zweifeln…

Einfach riskieren, denn Ihr riskiert nur mit absoluter Hingabe und Loyalität
überschüttet zu werden!

Sehr viele Mails haben mich auch zum Thema mehr Beiträge im Blog
sowie zu meiner Person selbst erreicht.

Meine Person?

Also, Fragen zu meiner Person werde ich hier sicher nicht
öffentlich beantworten, da ich unmöglich kontrollieren kann,
welche Wege diese Informationen einschlagen würden.

Nur so viel, NEIN ich bin weder Schriftsteller noch Journalist, noch Werbetexter oder sonst irgendetwas in diesem Bereich.
Ich finde es zwar immer wieder lustig, solche Behauptungen oder Anmerkungen zu lesen, aber sagen wir einfach mal ich bin:
„nebenberuflicher“ Buchstabenfänger für eine Katze. :-))

Mehr Beiträge im Blog?

Nun ja, würde ich gerne machen,
aber um Euch einmal ein paar Richtwerte zu geben:

Ein durchschnittlicher Beitrag samt Formatierung
bedeutet für mich ungefähr einen Zeitaufwand von +/- 2 Stunden.

Ein etwas anspruchsvollerer bzw. inhaltlich „schwieriger“ Beitrag
kann gut und gerne auch mal 3-4 Stunden in Anspruch nehmen.

Und beispielsweise dieser Beitrag inkl. Mails lesen, teilweise Recherche, …
kostete mich gut und gerne 12 Stunden.

Eigentlich will ich gar nicht von „Aufwand“ sprechen,
da mir das Ganze einfach nur Spaß macht!

Allerdings habe ich, wie bereits erwähnt,
keinerlei finanzielle Vorteile davon – übrigens entgegen einiger gegenteiliger Aussagen in ein paar Lesermails – und selbstverständlich betreibe ich diesen Blog ausschließlich in meiner Freizeit.

Daher wird es mir nur bedingt möglich sein,
hier die reine Anzahl der Beiträge noch zu steigern.
Vor allem weil ich Euch auch zumindest eine gewisse „Qualität“ bieten will.

Einfach ein Foto mit drei Sätzen oder ähnliches zu posten
wäre für mich kein Blog-Beitrag, sondern eher eine Sache für Facebook
oder ähnliche Plattformen.
Dafür benötige ich, meiner Meinung nach,
nicht unbedingt einen mit viel Engagement gestalteten Blog.

Jedem seine Meinung, meine diesbezüglich kennt Ihr jetzt.

Jedoch, habe ich schon längere Zeit über die Möglichkeit der „Gäste-Blogger“ nachgedacht.

Katzenthemen – von Euch und für Euch (Gäste-Blogger)?

Also, falls jemand Lust und Laune haben sollte,
seine Katze hier mal einfach frei Pfote vorzustellen
oder ein diesbezüglich relevantes Thema zu behandeln,
bekommt er von mir gerne Autorenrechte für den Blog.

Allerdings sollte der Beitrag wirklich nur „Katzenthemen“,
welcher Art auch immer behandeln und in dementsprechender Form und Optik
präsentiert werden.

Falls Ihr also Lust habt, mit uns mal die Rolle zu tauschen, schickt uns ein Mail 
und präsentiert uns Eure Ideen!

Nichts desto trotz, werden natürlich auch wir weiterhin
– hoffentlich interessante und lustige –
Themen rund um die Mau behandeln und natürlich auch
diese Leserfragen-Serie weiter fortführen.

Also bleibt an der Pfote!!!

Liebe Grüße

Euer „Mitbewohner“ Felix

4 Kommentare

Schnurr uns was ....