Matt

Hier quatscht der bengalische Clown Matt von der Cattery Parvapanthera.

Parvapanthera Matt

Im Gegensatz zu Cleopatra und Manet
habe ich rein gar nichts mit Ägypten zu tun,
ich wurde als echter bengalischer Tiger in Warburg bei Kassel, Deutschland geboren.

Meine blauen Äuglein durfte ich das erste Mal
am 25.12.2013 aufmachen, ein blöder Geburtstag.
Ich sag’s Euch gleich, ich bekomme wegen dieser Weihnachtssache keine großen Geschenke. :-(

 

Ein Schneebengale (Snow) soll ich sein und meine Fellfarbe nennt man „seal marbled lynx“.
Kurzum ich bin hell, gezeichnet wie ein Marmorkuchen
und werde Euch immer mit meinen blitzblauen Augen angucken.

In meiner Kinderstube sagte man mir, einen eigenen Menschen mit Spielkameraden
sollte ich bekommen.
Ok, ich bin hübsch, bekomme immer tolle Bändchen um den Hals
und kann herzerweichend in Eure „Kameras“ gucken, daher dachte ich:
„Kein Problem, klingt doch gut!“

Irgendwie klappte das aber nicht so ganz, kein Mensch wollte mich und ich musste warten.
Während der Wartezeit brachte ich die Bude als „Clown vom Dienst“ so richtig auf Vordermann,
folglich suchte die Kinderstubenchefin überall einen Platz für mich.

In einer Facebook-Gruppe fand schließlich jemand mein nettes Gesicht total super
und klickte es ständig an.
Nach einer Zeit schrieb dieser jemand auch ein ganz liebes Kommentar dazu …
Wird das etwa mein Mensch?

Doch dieser Mensch wusste das selber noch nicht so recht,
leider wohnte er auch ziemlich weit weg …
Allerdings klickte er mein Bildchen noch immer so oft an,
er organisierte auch schon heimlich meine Abholung, davon schnurrte mir aber niemand etwas.

Eines Tages allerdings stand er dann plötzlich wirklich vor meiner Nase – unglaublich, oder?
Besser noch, er durfte mich auch gleich einpacken und mitnehmen!
So fuhren wir – auch dank der super Hilfe der Schwester von meinem neuen Menschen – Kilometer für Kilometer in meine neue Heimat.
Ich schurr’s Euch, wir mussten wirklich sehr weit fahren aber ich war wirklich froh einen neuen Dosenöffner gefunden zu haben. :-)

Nach langen 6 Fahrstunden, war es endlich so weit und ich konnte am 01.05.2014
meine ersten Pfotenabdrücke in Österreich hinterlassen.
Ein kleiner Schritt für eine Katze, aber ein großer für mich!

Meine Kinderstube

Was? Ihr wollt wirklich etwas über meine Kinderstube wissen?
Na gut, dann schwing ich mal meine Pfoten und erzähl Euch etwas von diesem Ort …
Immerhin ist es ja mein Geburtsort!

Nun dort berührten meine Pfötchen am 25.12.2013 das erste Mal den Boden Eurer / unserer,
nein Moment, besser meiner Welt.

Kinderstube Matt_Foto 1

Über zwei Monate hatte ich’s (in meiner Mama) total gemütlich, brauchte mich einfach um nichts zu kümmern.

Doch jetzt?
Ich sah nichts, ich hörte nichts, ich wusste nicht, wo ich war und man band mir gleich eine „Schlinge“ um den Hals.
Kurz, ich hatte Angst!
Gleichzeitig hatte ich aber so ein Gefühl, ja, ich war total hungrig – nur wie komm‘ ich überhaupt zu Mami?

Ich war ein kleiner Mini-Matt, allerdings konnte ich schon total gut riechen
und krabbeln ging auch schon einigermaßen.
So kam es, dass ich immer wieder die schöne „Milchbar“ meiner Mami fand und größer und stärker wurde …

Kinderstube Matt_Foto 2

Tag um Tag verging, doch plötzlich …
Eines Morgens wachte ich auf und konnte ich auf einmal sehen,
selbst Geräusche nahm ich war!
Zuerst verstand ich es nicht und war verwirrt, doch interessant war es schon
und ich kam – zwar langsam aber immer besser – damit zurecht.
Ich entdeckte, dass diese Dinge voll praktisch waren, immerhin musste ich
zB nicht mehr ewig nach der Milchbar suchen …
Fantastisch!

Kinderstube Matt_Foto 3

Ich lernte schnell und fand ziemlich rasch heraus,
wie ich auch die großen Wesen
– sie nannten sich selbst „Menschen“ –
auf mich aufmerksam machen konnte.
Kinderstube Matt_Foto 4

 

 

Ab diesem Zeitpunkt ging’s rasch weiter und es wurden immer mehr Eurer „Bilder“ von mir „geschossen“.
Das tat gar nicht weh, aber als ich das erste Mal davon hörte, hatte ich schon ein wenig Angst.
Es blieb aber keine Zeit, denn es war grundsätzlich alles und jeder sooo interessant!

Doch diese Menschen wurden immer aufdringlicher,
machten immer und immer mehr dieser Bilder.

Man sagte mir, dass das sein müsse – ich bräuchte einen eigenen Menschen
und sollte dafür „nur“ in diese Kamera „lächeln“…

Kinderstube Matt_Foto 5

Aus dieser Kamera kämen dann die Bilder raus, jedoch sah ich nie eines davon und manchmal
gingen mir diese Bilder einfach nur noch an den Schnurrhaaren vorbei.
Immerhin wollte ich doch mit meinen Geschwistern und den anderen FellnasenkollegInnen spielen und rumtoben …

Ok, ich gebe es zu ….
Die Kinderstube verwüsten war auch immer eine unserer Absichten, aber pssst!

Kinderstube Matt_Foto 6Nachdem ich schließlich

– die Kinderstube mehrmals verwüstet hatte
– grundsätzlich, wie ein Pferd durch die Zimmer rannte und
– von allen Menschen – aufgrund meiner Kletterkünste – nur noch mit „Kratzbaum-Clown“ gerufen wurde,

war es wirklich an der Zeit umzuziehen!

Schnurr uns was ....