Die Schubladenkatze ist los!

9. Juli 2016

Huch, schau mal Herrchen, die Schubladenkatze ist schon wieder ausgebüxt!
Könntest du die mal wieder einfangen, bitte?

Aber halt mal, Ihr kennt unsere Schubladenkatze ja noch gar nicht, oder?
Schnurr, das muss sich ganz schnell ändern …

Die Geschichte der Schubladenkatze

Natürlich war die Schubladenkatze nicht immer die Schubladenkatze.
Aber der Reihe nach …

Man schnurrt sich, unser Herrchen fand die jetzige Schubladenkatze in seinem letzten Urlaub
in der Karibik.
In seinem Hotel soll es einen ganz netten Shop mit allerlei Zeug gegeben haben,
unter anderem auch nett verzierte Holzkatzen in allen Größen.
Es soll lange daran vorbeigegangen sein, denn diese Katzen waren angeblich richtig teuer,
doch wie das eben mit unserem Herrchen so ist, irgendwann packte er eine davon ein und nahm sie mit.

Selbstschnurrend konnte es bei Herrchen aber nicht eines der kleineren Exemplare sein,
welches mitkommen würde.
Es musste schon ein richtig großes Exemplar sein, welches in den Koffer wanderte.

Persönliche Anmerkung des Geschichtenschreibers (sollte vor Veröffentlichung gelöscht werden):
Bei den meisten Dingen finden wir Herrchen’s Übermut ja richtig toll,
aber manchmal könnte er echt mal sein Menschengehirn einsetzen.

Überflüssig zu maunzen, dass laut unabhängigen Augenzeugen,
der Koffer fast zu klein wurde wegen der Holzkatze.
Herrchen war selbst schuld, wir hätten damals zu dritt (!) locker reingepasst, aber uns nahm er ja nicht mit.

So kam es, dass die Holzkatze jetzt nicht unbedingt gestorben ist,
sondern stattdessen bei uns einziehen durfte, ähm musste.

Folglich endet diese kleine Geschichte jetzt,
denn plötzlich waren auch wir Teil dieser Geschichte …

Die Holzkatze in unserem Revier

Als die Holzkatze einzog, waren wir anfangs ganz angetan,
denn immerhin zog unser Herrchen auch wieder mit ein.
Nach seinem langen Urlaub freuten wir uns wirklich, daher duldeten wir die neue Katze einfach nur.

Wir knurrten nicht, wir fauchten nicht und wir ließen sie in Ruhe unser Revier erkunden …

Als sie nach einigen Tagen alle Räume unseres kleinen Palastes erkundet hatte,
wurden wir doch neugierig und schlichen auf Schnurrhaardistanz heran um sie zu begutachten …

Ratsch tscha bum!

Nicht einmal ein kleiner Pfotenstupser reichte aus, um sie wie ein nasses Fellknäuel umfallen zu sehen.
So was aber auch, wir waren fast schon erschrocken von dieser unsozialen Art.

Ihr ahnt es schon, bald traten mehrere Probleme mit unserer neuen Kollegin – der Holzkatze – auf.
Diese Katze miaute nicht, spielte nicht, schnurrte nicht, ja nicht einmal kuscheln konnte sie …

Ernüchternd, was für eine doofe Freundin.
Eigentlich konnte sie nur eine Sache richtig gut:

Abhauen!

Schubladenkatze Post 62_Foto2

Immer, wenn man es gerade nicht erwartete, verließ sie ihren Schlafplatz und belagerte plötzlich unser Eigentum.

Es war nicht mehr zu miauen, diese Katze nervte total.
Unser einziger wirklicher Vorteil an der Holzkatze war, dass sie regelmäßig dieses ganz laut schnurrende Monster,
welches regelmäßig unsere schönen Spielsachen einsaugt – etwas bremste.

Und selbst dann noch machte es mit einem lauten Knall „Ratsch tscha bum!“ und unser Herrchen wurde böse.

Ganz klar, die Holzkatze musste weg doch wohin?
Sie konnte doch wirklich einfach gar nichts, was eine Katze können muss …

Nach langem Miauen beschlossen wir, die Holzkatze muss zur Schubladenkatze werden,
dort könne sie immerhin Teile unserer Spielzeugsammlung bewachen.

Die Schubladenkatze heute

Heute?

Schubladenkatze Post 62_Foto4

Heute ist alles wieder gut, die Holzkatze bewacht als Schubladenkatze einen kleinen Teil unseres Spielzeuges
und wir haben unsere Ruhe.

Diesen Job macht sie wirklich gut, obwohl mehr Spielzeug wollen wir ihr dann auch nicht zumuten,
so ganz trauen wir der Schubladenkatze dann doch nicht.

Da wir aber auch keine ganz bösen Katzen sind, darf die Schubladenkatze sogar manchmal raus …

Schubladenkatze Post 62

Knutsch! Riecht irgendwie nach Baldrian?!

Manchmal allerdings bricht sie auch einfach ganz von selbst aus der Schublade aus
und steht dann wieder irgendwo herum. Mehr kann diese Schubladenkatze ja auch nicht …

Die Zukunft der Schubladenkatze?

Um es Euch ehrlich zu schnurren, wir wissen noch nicht so genau was wir mit der Schubladenkatze
machen werden.
Da wir eigentlich soziale Katzen sind, machen wir vielleicht einmal ein Schubladenkatzengewinnspiel.
Vielleicht hat es ja die Schubladenkatze bei einer/m von Euch besser …
Was haltet Ihr davon?

Liebe Schnurrer, Euer Matt

Schnurr uns was ....