Die Erkundung geht weiter – jetzt ist die Küche dran!

10. September 2013

Nach dem Auftritt meiner Katzenkollegin Cleopatra,
musste ich erst mal zurück ins Schlafzimmer flüchten …

Dort ließ ich mich mitten ins Bett fallen und überlegte
wie ich denn in den letzten – mir noch unbekannten Raum – kommen könnte
ohne Cleopatra gleich unter die Krallen zu laufen.

Aber ich muss schon sagen, diese Cleopatra ist ganz schön gefährlich,
darüber hinaus noch leicht reizbar, egoistisch und vor allem eingebildet.

Die verlangt doch tatsächlich das ich nach Ihrer Pfote tanze,
irgendwas stimmt mit dieser Mau doch nicht – das kommt gar nicht in Frage!
Trotzdem war Ihre kräftig miauende Ansage ganz informativ für mich …

Mittlerweile wusste ich dadurch, dass mein Mensch eigentlich nur unser Mitbewohner ist.
Er zahlt hier nur die Miete, das Essen und das Spielzeug und darf dafür mit uns wohnen.
Das klang logisch, allerdings meinte Sie auch das das nur Ihr Mitbewohner sei …
Da kam wohl wieder Ihr übermäßiges Ego durch, denn das ging ja gar nicht,
der Mitbewohner ist doch voll nett.

Außerdem sollte ich nur im Schlafzimmer bleiben und Sie in Ruhe lassen,
die wollte mich nicht mehr unter Ihren grünen Augen sehen …
Wieso?
Ich hab doch gar nichts getan …?!

Das verstand ich nicht und dran halten wollte ich mich schon gar nicht.
Immerhin ist mein neues Zuhause ohnehin schon so groß, da ist genug Platz für uns zwei!

Wahrscheinlich ging es Ihr nur um diesen einen Raum, wo Ihre Wasser- und Futtervorräte drin sind,
denn da war ich seit dem ersten Tag gar nicht mehr …
Ganz klar, diesen Ort musste ich mir näher ansehen!

Um Cleopatra nicht direkt ins Fell zu laufen, wartete ich bis Sie eingeschlafen war,
denn auch eine egoistische schwarze Egyptian Mau muss mal schlafen …

Und ich hatte recht, nach einiger Zeit hörte ich unseren Mitbewohner telefonieren:
“Alles ruhig, Cleo schläft.”
Super, endlich konnte ich meinen Plan umsetzten!

Ich schlich auf leisen Tatzen durch das Vorzimmer und auch durch’s Wohnzimmer,
tatsächlich schlief Cleopatra dort seelenruhig ganz hoch oben.
Daher konnte ich unbemerkt in diesen neuen, spannenden Raum vordringen …

Wow, ganz super dieser Raum, hier lagerten tatsächlich Cleo’s Futter- und Wasservorräte,
natürlich musste ich gleich kosten – immerhin schlief die Kollegin ja ganz friedlich.

Mein Mitbewohner kam auch rein und sagte – ausnahmsweise ganz deutlich –
das das die “Küche” sei.

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Toll diese “Küche”, meine Neugier war geweckt und ich fand ganz tolle Sachen dort drin.
So ein rundes rosa-blaues Ding erweckte
mein Interesse ganz besonders, dass musste ich mir näher ansehen!

 

 

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Doch als ich dieses Ding vorsichtig mit meiner Pfote berührte, flüchtete es sofort.
Komisch, ich testete das sofort nochmal und schon wieder rannte es von mir weg …
Mmh, dieses runde Teil musste eindeutig Angst vor mir haben,
denn sonst würde es ja liegen bleiben.

 

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Ich war etwas irritiert aber wollte mir dieses Teil
unbedingt genauer ansehen!
Nur leider war meine Pfote noch etwas zu kurz,
dafür war mein Jagdinstinkt jetzt geweckt
immerhin bin ich eine Katze …

 

 

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Ich pirschte mich vorsichtig an,
meine Beute – dieses runde Ding – immer im Blick.

 

 

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Trotz meiner Verletzung am Hinterbein
sprang ich abenteuerlustig über diese Stangen
– heute weiß ich ja das es eigentlich Barhocker sind –
und krallte mir dieses unheimliche Ding.

 

 

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Reaktionsschnell brachte ich es mit meinen riesigen Pranken
unter Kontrolle …

 

 

 

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Juhu!
Ich hatte mir dieses Ding geschnappt …
Sogleich stellte ich sicher, dass sicher dieses runde Teil nicht mehr bewegen konnte …

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Ob das Ding jetzt immer noch flüchten kann?
Naja, sicher ist sicher …
Daher nahm ich mir dieses Ding
nochmal mit vollem Körpereinsatz vor …

 

 

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Super so eine Jagd, ich fühlte mich richtig wohl hier.
Kuscheln, jagen, Essen & Wasser … immer alles hier …
Ich habe wirklich Glück gehabt mein neues Zuhause ist Klasse!

Doch plötzlich stellte sich jedes einzelne meiner Haare auf, während meiner Jagd
bemerkte ich offensichtlich gar nicht, dass Cleopatra wieder wach wurde …

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Damit noch nicht genug, Sie wartete schon auf mich …
Wie eigentlich immer, schaute Sie mich ganz böse an,
was hab’ ich nun schon wieder angestellt???

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Wie lange das schwarze Fellbündel da wohl noch so relaxed rumliegen würde?

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Ahhhh, nicht mehr lange!

Schon kam Sie angerannt, mit wahnsinnigen Tempo unter den Pfoten …
Ich konnte gar nicht anders, ich musste mich doch schließlich verteidigen.
Also hob ich meine Löwenpranke und erwischte Cleopatra genau …
Das war wie im Lehrbuch, aber eigentlich wollte ich das gar nicht,
immerhin sollte Sie doch eigentlich meine Freundin sein …

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Cleopatra war allerdings sichtlich überrascht von meiner Gegenwehr
und sah mich nur schockiert an …
Ich ergriff die Chance und schlug Ihr vor endlich mitsammen eine Friedenspfeife zu rauchen,
immerhin konnte das ja nicht ewig so weitergehen.

Außerdem ist Cleopatra ja eigentlich voll hübsch mit Ihrem Pünktchen-Look
und man könnte doch künftig mit einander kuscheln und rumtoben …

Sie miaute nichts, und ging einfach zurück ins Wohnzimmer.
Vielleicht muss Sie sich das noch überlegen!

Mal sehen, was Sie dazu sagt – ich lass Ihr mal Zeit …

Bis Bald, Euer Manet

Schnurr uns was ....